přinoški / Beiträge - Lausitz - die slawische Sicht
Moja narěč k 13.hłownej zhromadźiznje Domowiny - Znjesće so!
Z časa w Praze / Aus der Prager Zeit - Menschlichkeit
Z časa w Praze / Aus der Prager Zeit - Asterix und Obelix erobern Rom
Z časa w Praze / Aus der Prager Zeit - Erasmusparty
Z časa w Praze / Aus der Prager Zeit - Das Messer Z časa w Praze / Aus der Prager Zeit - Norwegerinnen
Z časa w Praze a praktikuma na Morawje - Dopomnjenki a dopóznaća 1
Z časa w Praze a praktikuma na Morawje - Dopomnjenki a dopóznaća 2
Z časa w Praze a praktikuma na Morawje - Dopomnjenki a dopóznaća 3
Wšelakore spisy / Sonstige Texte - Apell
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Lausitz – die slawische Sicht
Ich liebe den Sokoł als Tier, aber auch als Symbol, ich liebe die Bilder, welche ich mit meiner Muttersprache malen kann und ich liebe die Heimat, ohne Fremde dabei zu hassen. Kurz, ich bin Sorbe und habe Angst, dass wir kurz davor stehen etwas ganz Wertvolles zu verlieren – unsere Kultur und Sprache.
So stellt sich die Frage: Gibt es noch eine slawische Sicht in der Lausitz? – und wenn ja, was ist eigentlich die slawische Sicht? Vielleicht ist es ja die Art zu singen, die Art Gott zu fürchten, die Art sich ins Gesicht zu schauen oder auch die Art des Misstrauens gegenüber Neuem.
Assimilation ist nicht nur Sprachenschwund – nein. Zunächst kommen Werteänderungen. Vom Volksdurchschnitt gesprochen, werden beispielsweise getuntes Auto, Urlaubsreisen und tolles Handy wichtiger. Die Fahnen wehen im Westwind, man orientiert sich am propagierten Paradigma. Statussymbolpflege; Gewissensersatz durch materielle Werte.
Vorweg: Blinde Kapitalismuskritik soll das hier aber keine sein.
Man setzt Wohlstand mit Materialbesitz gleich. Substantive als Illusion der Zufriedenheit. Geld verdienen und Karriere machen, um einen möglichst idealen Zugang dazu zu „verdienen“. Man spricht mehr über Arbeit, anstatt über Familie.
Wie steht es aber um den sozialen Wohlstand (wenn beispielsweise die Harmonie und Austausch in der Dorfgemeinschaft schwindet, das Grüßen als Grundnorm an Gewicht verliert oder das Abkapseln von der Gemeinschaft leicht fällt, weil man sie scheinbar nicht mehr braucht)!?
So schwindet hier aber eigentlich auch Wohlstand nach meiner „noch slawischen“ Sicht. Man braucht ihn nicht – den sozialen Wohlstand, weil man ihn oft nicht mehr kennt oder vergessen hat, wie schön es sich anfühlt, in Gemeinschaft zu lachen, zu tanzen und zu singen, ohne den Konkurrenzdruck, ausgefochten auf den Etiketten der Markenjeans oder auf der Motorhaube des Gebrauchten oder durch das Äußere, welches sich irgendwie instinktiv immer überbieten muss. Das Überbieten wird zum Spiel und Volkssport – wer verliert, gleicht sein Unmut mit Neid aus.
Vielleicht krächzen wir Sorben zur Zeit wirklich aus dem letzten Lungenflügel. Das „Noch“ wird zum Alltag des bewussten Sorben: „... noch sehen wir die alten Frauen in Tracht“, „noch ist unser Osterprozession sorbisch“, „noch können wir gemeinsam sorbisch beten“.
Sang- und klanglos „scheinen“ wir unterzugehen. Werden wir aber nicht – zumindest gibt es uns „noch“. Trotzdem – die meisten Sorben sind eingeschüchtert durch gescheiterte Protestaktionen, z. B.: gegen die Schließung von Schulen oder gegen die Kürzung des Stiftungszuschusses von Bund und Brandenburg – eingeschüchtert durch den imaginären Prestigegegensatz zwischen Sorbisch und Deutsch.
Kurzkommentar: Sorbisch als Sprache. Der Unterschied zwischen Sorbisch und Deutsch wird zum Problem, obwohl beide Sprachen die gleiche Funktion erfüllen – sie dienen der menschlichen Verständigung und beide eignen sich gleich gut dafür. Aber mit Unterschieden hatten manche Menschen schon einmal ein Problem, nur offensichtlicher!
Eingeschüchtert von so vielen Kann-der-nicht-deutsch-hier-reden?-Befehlen, welche uns Sorben als Anstands-Erbitten verkauft werden.
Aber, meine Herrschaften! Anstand beruht doch auf Zweiseitigkeit. Wie viele wehren sich vehement und mit allen Kräften davor, die Sprache der Lausitz zu lernen? Wie viele legen sie mit Leichtigkeit ab?
Aus den eigenen Reihen hört man sowieso viel zu oft: „Das bringt doch eh nichts“, „außerdem sparen die jetzt überall“. Das Selbstbewusstsein für Gerechtigkeit des Sorben gleicht momentan (besser: nach wie vor) dem Schuldbewusstsein eines Einbrechers.
Auch nach 63 Jahren Sprachfreiheit ducken sich die Sorben hinter ihrer mit Dreck beschmissenen Fassade – stellen sich bestenfalls noch mit davor und schmeißen mit. Sich nicht zu den Schwachen zu zählen, nicht mehr einer von den Wenigen zu sein – Massenpsychologie. In der Gewinnergesellschaft sind nur einige standhaft.
Politisch kann man maximal im Dorf noch, also in der untersten Kommunalpolitik, noch etwas zu seinem Gunsten entscheiden. Minderheit zu sein, heißt der Mehrheit zu unterliegen. Ein schwammiges Sorbengesetz in der Landesverfassung Sachsens und eine von der Regierung unterschriebene, jedoch völlig missachtete Minderheitencharta tun ihr übriges.
Die Sorben in der Diktatur der Demokratie. Die Mehrheit diktiert! Diktatur von Vielen (absichtlich groß geschrieben) über die wenigen „Anderen“. Das soll aber kein Aufruf zum Sturz der Demokratie sein. Nein. Sie schützt uns vor stupideren Ideologien. Gibt es aber da nicht andere Lösungen? – Minderheitenrechte zum Beispiel? Müssten nicht gerade diese hier zur Geltung kommen?
Aber nicht nur die Mehrheit diktiert, viel mehr thront der Euro und der Dollar über den Häuptern aller. So haben die wenigen Hunderttausend Euro, welche der Bund momentan den Sorben verweigert, eher Symbolkraft als dass sie einem Einsparungszweck dienen.
Satire: „Ich bin stolz ein Steuerzahler in einem der reichsten Länder der Welt zu sein.“
Fragen: Warum bekommen die ANDEREN ihre Goethe-Institute, und ihre Stadtbibliotheken, und die so zahlreichen deutschen Gymnasien und Schulen und Universitäten und Autobahnschilder und zig deutsche Fernsehprogramme, und und und ... ??! Was ist das Maß der Gerechtigkeit? Wessen Lebensraum braucht mehr Schutz, um Nachhaltigkeit zu gewähren?
... So trauen sich die wenigen bewussten steuerzahlenden Sorben das zu fordern, was ihr gutes Recht ist: auch ihre Kultur zu bewahren und zu fördern und somit „wenigstens“ ein sorbisches Institut, ein Theater, ein Ensemble, ein Gymnasium ...
Das größte Problem sind jedoch die Sorben untereinander. Taktische Manöver der deutschen, bzw. antisorbischen Politiker und Akteure (soll ja nicht alle Deutschen denunzieren, wir haben auch sehr viele Deutsche Freunde und Unterstützer – Gott sei Dank, und danke man denen, die vom hohen Deutschen Ross noch absteigen können und in gleicher Höhe mit uns Sorben kommunizieren) lassen die Sorben immer wieder selber aneinander geraten. Auf diese Weise wird Uneinheit geschürt.
Oft erkennen die noch verblieben Sorbischbekennenden diese Taktik nicht und suchen die Fehler bei denen, welche noch für ihre Kultur und Sprache und deren Erhaltung kämpfen. Die Sorben selber sind zu schwach geworden, um sich zu wehren. Verzweiflungsmaßnahmen wie das Verlassen von Verhandlungsräumen, wie kürzlich, ist eine davon. Ich, ehrlich gesagt, verstehe jene, die aufgestanden sind. Resignation.
Das gilt politisch, sowie auch für das Selbstbewusstsein eines jeden Sorben. Verbündete haben wir auch keine mehr so wirklich. Man kann sie eher Sympathisanten nennen.
Im Gegenteil. Fast schon propagandistisch versuchen große Medien die Sorben immer wieder als geldgeile, Eier malende Folkloregemeinschaft abzutun, welche sich ab und an einen Ausritt gönnt. Wie Adler die auf Falken losgehen. Aber ist das ein Grund aufzugeben?
Durchhalteparolen von auch schon fast Resignierten fruchten nur noch bei denen, welche gewillt sind in Kapitäns- und Königsmanier auf dem Dampfer der Vergänglichkeit zu bleiben. Der Rest hat sich schon in seine Rettungsbote verkrochen und paddelt davon. Dabei zeigen die Fliehenden noch mit dem Finger: „Guckt mal, die gehen unter!“
Wir Sorben selber schreiben Memoranden, berichten in unserer dreistündigen Chance: Rundfunk und unserer einzigen Mini-Tageszeitung bzw. der einzigen Mini-Wochenzeitung über solche Missstände. Ich selber benachrichtige Freunde aus Polen und Tschechien, versuche Gespräche und Diskussionen zu fördern.
Keiner scheint die Sorben zu hören. Man verzweifelt auch zu oft am zu Gehorsam gestutzten und an sich selbst zweifelnden Sorben. Schon menschenunwürdig scheint der vorauseilende Gehorsam der Sorben, wenn ein Deutscher nur in die Nähe kommt. Und überdies verstecken sich zu viele meiner Landesmänner hinter ihrer Staatsbürgerschaft, welche groß im Pass gedruckt steht. Man spricht die Muttersprache einfach nicht mehr, und schon ist man Deutscher und alles ist irgendwie auf einmal einfacher. Zu leicht ist der Weg davon – zu schwer der Weg dahin, ein Sorbe zu sein.
Die noch Wachen sucht man vergebens. Diese werden als Schlafstörer vertrieben, ausgelacht und als sorbische Nazis abgestempelt.
Zu müde hat man die Sorben im wilden Westen gewiegt. Ich selbst bin ratlos. Man hofft immer noch selber, dass man mit seinen Kindern im eigenen Sterbebett noch den „Wótce naš“ singen kann und von allen irdischen Krämpfen der Freiheit und dem schier hoffnungslosen Kampf (in Vereinen, Initiativen, Aktionen) für seine Kultur und Sprache (überlebensberechtigt, allein schon der Farben Europas wegen) dann endlich zu seinen hoffentlich geeinigten und endlich in kulturellem Frieden lebenden Eigenen ins Himmelsreich darf.
Das soll keine momento-mori-Bekenntnis sein, kein Jammern. Jedoch verfällt der stärkste und bewussteste Sorbe der Abgestumpftheit und dem Eigengeständnis: „... was will man gegen die so zahlreichen kühnen antisorbischen Kräfte auswirken“.
Dazugemerkt: Kulturell und Moralisch bauen aber nicht nur wir Sorben ab. Gesamtdeutsch und gesamteuropäisch wird sich aus diesem Samen eine nicht zu zähmende dumme Masse bilden – dumm konsumiert. Nicht nur wir Sorben gehen dabei unter. Der Westen ersetzt zunehmend die Ehrfurcht vorm Leben durch Ballerspiele, die Liebe zum Tier durch Tamagotschies und das Gespräch durch Chats. Viel blinder Hass regiert die Straßen, weil man einfach wegen fehlender Bildung nicht mehr die Hintergründe kennt, warum der Grieche um die Ecke nach Deutschland gehört, oder dass die Sorben in Sachsen keine Fremden sind.
Die NPD keschert dabei die toten Fische und ihren Wahlschein, hochgeschwemmt, vollgebläht vom „freien“ Kapitalismus der gegenseitigen Entfremdung.
In der Summe des Alltags summiert sich das oft in einfachen Sammelbegriffen wie Party, Play Station, Mercedes, NIKE, Karriere oder the modern world. u mir: ich will keine Horrorszenarien konstruieren, kein Kommunist sein, kein Sozialist - ich bin es auch nicht – ich bin Sorbe, ich bin Christ (schon deswegen nicht), ich bin deutscher Staatsbürger und stolz auf westliche gesellschaftliche Errungenschaften, ich bin Bürger Europas und Bewohner der Welt. Ich möchte keine Weltherrschaft der Slawen oder Sorben.
Zu oft hat man mich falsch verstanden, will mich falsch verstehen oder verstehen lassen. Jedoch sind manche eigene Erkenntnisse der Wahrheit nicht so fern wie manch einer sie versucht lächerlich zu stiften.
Ist es denn auch unbedingt eine politische Debatte, als vielmehr eine Moralische? Wenn es jedoch so sein sollte – es ist nicht der Kapitalismus, aber auch nicht der Kommunismus. Die Antwort muss irgendwo dazwischen liegen, irgendwo im derzeit existierenden System der Sozialen Marktwirtschaft, irgendwo in der Demokratie und seinen Volksgesandten, irgendwo im Gewissen der Menschen, auch derer, die keine Sorben sind, ... aber nirgendwo anders
Was ich will? – ich möchte eine Berechtigung für eine interessante Kultur – ein paar Quadratmeter Gehege im Zoo der Kulturen, ein paar Kubikmeter für unseren Sokoł – zumindest soviel, damit er wenigstens mal wieder die Flügel ausstrecken kann.
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Moja narěč k 13.hłownej zhromadźiznje Domowiny - Znjesće so
Pokazajmy zhromadnje, za čim stejimy
Budź chwaleny Jězus Chrystus, witajće, lubi Domowinjenjo, lubi Serbja,
dźensa mam cedlku, to je raz dobra wotměna. Před dwěmaj lětomaj stejach mjenujcy hižo raz tu a skrótka powědach wo našej Domowinskej skupinje a młodźinje we Wotrowje, kotraž bě so tehdy runje z 40 čłonami załožiła a kotraž ma nětko hižo přez 60 sobustawow. Jako tajki tu tež dźensa steju, tež hdyž sym jako delegat Zwjazka serbskich studowacych přeprošeny. Steju tule jako normalny młodostny z jednorymi słowami.
Chcu, hdyž dowoliće, třom bladam zadźěwać, štož našu Wotrowsku młodźinu nastupa. To móžu tule najlěpje: Tute pulowery njeje nam Domowina zapłaćiła, tute smy sej sami kupili. Ja du na moje konto a sej tam mój Bafög wotewzam, a potom sej jón kupju. Jako druhe: Ja hižo dołho wjace njejsym předsyda tuteje młodźiny. Mamy hižo wjele bóle dynamiske a wjele bóle kreatiwne młode předsydki. To je wokomiknje Bernadet Ričlec, kotraž dźensa njeje móhła tu sobu sobu přińć, a městopředsydka je jeje sotra Christina Ričlec. Třeća blada bě, zo naša Domowinska skupina wjace njeeksistuje – wězo wona dale wobsteji. Wona tež budźe hišće chwilku dale eksistować.
Před něšto wjac hač dwěmaj lětomaj dachmy so do Domowinskeho dyrdomdejstwa. Mějachmy njeličomne projekty, zarjadowanja a wjele wjesela při Domowinskim dźěle młodostnych za wosadu a wokolinu. Domowinske žiwjenje pak je dale woprawdźite dyrdomdejstwo.
Su to jenož zaćišće? Tu jedyn skandal, tam zaso jedna bajka a přeco někajki schowany konflikt mjez někotrymi towarstwami, medijemi a jednotliwcami. Wšudźe so bledźi. A kóždy z nas dokładnje wě, što měnju a nětko tak zjawnje praju. Tohodla so tež Wam, knježe předsyda, dźakuju za waše jasne słowa, tajke něšto je druhdy trjeba.
Wosebje anonymita na pódźe „Internecy“ je zahubna. Wězo sam hišće wjele wěcow njewěm, dokelž hišće njejsym móhl tutón kompleksny konstrukt rozsudow, zamołwitosćow a měnjenjow sam přewidźeć. Ale tu widźu tohodla najwjetši tučasny problem Domowiny.
Tež mój nan njeje druhdy wědźał, wo čo dźe, hdyž so raz mjez bratrami zadźěrachmy. Ale tež dźensa by najskerje hišće prajił: „Dajće sej ruku, wy sće bratřa, wy tola dyrbiće hromadźe dźeržeć“. Moja mać by nam skerje hišće jednorišo prajiła: „Znjesće so tola!“ – a husto je to fungowało. Haj, hdyž by přeco tak jednorje było. Ale kak k tomu dóńdźe, zo so druhdy njerozumimy? Tak tež husto dosć nazhonich, zo nas tójšto ludźi njerozumi, zo smy Domowinska skupina. Haj, kak je to móžno? Ale na přikład: „Tući w Budyšinje tla přeco jenož w klinču leža, z tymi njechamy ničo činić měć.“… abo „Ći tla tak a tak ničo za nas jow na wjesce wyše nimaja, koho da to tam stara, zo naša mać hišće w serbskej drasće chodźi?“ To su hłosy ludnosće.
Kak daloko je Domowina wot ludnosće preč? Wězo smy my jako Domowinska skupina direktnje na wjesce angažowani. Ale wěsće Wy, kak so to dźěła jako Domowinska skupina, hdyž tu a tam zaso někajki nowy skandal z Budyšina přińdźe? Wjele ludźi sej na wjesce jenož hišće za hłowu přimnje, hdyž słyši „Budyšin“. Ja nochcu tu tež Domowinu jako tajku kritizować, po klišeju: „Štó je wina − Domowina!“. Wěm pak, zo je Domowina naša třěcha, pod kotrejž tu diskutujemy.
Ja wosobinsce widźach a zeznach w dwěmaj lětomaj angažowanych ludźi, přijomnych ludźi, mudrych ludźi, dorosćenych ludźi. Ale čehodla to potom tež tak njefunguje? Tak budźe w přichodźe wažne, kajki wothłós změje Domowina w ludnosći. Pokazajmy zhromadnje, za čim stejimy. Přeju sej wosobinsce jako Wotrowčan jedyn administratiwny Budyšin jako krute a sylne žro serbskich zajimow.
Budyšin ze słužbami za lud a nic za jednotliwcow. Při tym dyrbimy loyalni wostać. Nic jenož Domowinske skupiny wokoło Budyšina, ale tež ludnosć dyrbi wo ´Budyšinje` zaćišć měć, zo je loyalny słužownik luda(zrozumliwosć). Hač je to Serbskim dom, Serbski institut, Serbske Nowiny, wuměłstwo abo rozhłós – wšitcy hromadźe. Wězo njesmě wunuzowana symbioza nastać – to tež nichtó nochce! Konstruktiwna kritika budźe za wuwiće dale wažna. Ale kaž druhdźe tež, liči tu tajke prajidmo: „Der Ton macht die Musik“.
Wobhladajmy sej raz woprawdźe dźěło druheho, wobdźiwajmy kóždeho Serba, kotryž swój přinošk za zdźerženje serbskeho luda a kultury da. Pomhajmy sej mjez sobu. Zeznajmy so znowa. Natwarmy zaso respekt druhemu napřećo, tež hdyž stejimy sej jako smjerć małki lud husto bliže, hač sej to druhdy přejemy.
Stupmy so a rjekmy sej do frasy, što je fakt. Anonymne šćuwanja su čertowe a najsłabše jednanja jednotliwca.
Lud njech spóznaje Domowinu zaso jako sylny hłós luda a nic jako někajki Budyski “Hexenkessel”, hdźež so jenož hišće přewari. Tak pak, to sym sej wěsty, budźe so to změnić. Wěrju prosće do toho – hdyž nic, njebych tu stał. Ale zaleži to na jednotliwcu. Motiwacija za to je jasna. Započmy pola nas samych. Koło časa so dale wjerći a naša maćerka njeje hišće zaspana. Wotući wona snano znowa? Europa trjeba za swój přichod bohatosć idejow. Dźěłajmy kóždy na tym, zo so tuta bohatosć dale zdźerži. Pomhajmy jako móst mjez zapadom a wuchodom, jako móst, kotryž je spušćomny na kóždym ze swojich stołpow.
Wotrowska młodźina přeje Wam a wšitkim Domowinjanam dale móc a poradźenje při swójskim dźěle, wutrobu, dorozumjenje a mjezsobnu podpěru.
Na tutym městnje chcu so hišće raz Wam wšitkim dźakować, kotřiž su nas dwě lěće podpěrali a nam ze sprawnym słowom radu dali. Wosebity dźak pak na tutym městnje chcu wuprajić Zali Cyžowej a našej župance Trudli Kuringowej za stajnu a swěrnu podpěru – tež pak koordinatorce, abo lěpje prajene koordinatorkam, ale tež wšitkim, na kotrychž nětko myslił njejsym. Ja Wam wšitkim dale palcy tłóču. Mějće so rjenje a dale tak! A znjesće so! – Zapłać Bóh.
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Z časa w Praze / Aus der Prager Zeit
Menschlichkeit!!!
Menschlichkeit!!! ... ja, schlagt mich, lauwarm urinieren ist auch erlaubt. Ich weiß. Bin ja sowieso ein Kunde, der die meisten Sachen verreißt .. so auch erst mal ein Sorry, dass ich jetzt erst schreibe. Das Chaos ist wohl mein bester Freund, und vielleicht der stille Protest gegen alles, was sich irgendwo ´ne Linie oder Muster sucht. So weiß ich bis jetzt noch nicht, wie ich alle Prüfungen schaffen konnte – hab ja alles mitgeschrieben. Naja, bis auf BWL, wo mir verdammte 4 Punkte zur 4 fehlten – Vielleicht ein Rätsel des Herrn Prof!?
Naja, oder eine Schicksalsdeutung auf 4 Görlitzer Prager – Lösung suchen?
Apropos „suchen“. Europatagebuch, hm!? Davon hat man irgendwann mal gehört. Outlook auf und nach „Hannes Köhler“ suchen, so weit konnte ich mich erinnern. !!! Tada !!!, Link gefunden, und sofort an die Arbeit gemacht sein schlechtes Gewissen zu verarbeiten.
Naja ... Zumindest bin ich ja jetzt auch schon 2 Wochen in Praha angekommen und schreib euch aus unserer schicken Wohnung auf dem „Karolinym Světle“. Ich hab auch so mal spasseshalber in der Karte nachgeschaut. Nochmal !!TADA!! – man kann in Prag gar nicht besser wohnen. Bzw, was mein Zimmer angeht, ist das schon kein Wohnen mehr. Nein, ich residiere hier. Ja, die Palasttür zu unserem Küchensaal ist auch praktisch. Nur, dass mir das Königsgewand fehlt. Aber dafür hab ich ja von Aggi Mongolenklamotten bekommen, ... das muss ich nur noch mal testen, aber sieht spekulativ auch sicher interessant aus.
Gestern hat mich die Karin, nach dem wir zusammen ´ne Pulle Kirschschnaps in Rekordzeit geleert hatten, zu irgendwelchen amerikanischen Studenten mitgeschleppt. Es war ja nicht so, dass ich nicht mit wollte. Aber durch mein Stöhnen, in dem ich versucht hab so ziemlich das ganze deutsche Alphabet zu verwenden :“asdofihjdklösghaioshmaaaaaaaaaaaaaaaan ... müssen wir da hin ... ???!!???“, versuchte ich ihr deutlich zu machen, dass es nicht unbedingt ein Herzenswunsch ist, mir einen Abend lang mit Amerikanern zu vertreiben. Gegangen bin ich dann trotzdem - hm!
Nur gut, dass da auch Belorussen und Tschechen anwesend waren. Als Möchtegern-Panslavist, konnte ich da nämlich jeglichen Patriotismus zur Geltung kommen lassen, den mein nationales Ich als Minderheitensorbe so freischaufeln konnte. Zusätzlich konnte ich mein, im Praktikum in Haviřov bei Ostrava, erworbenes Tschechisch anwenden. Ihr müsst wissen, dass ich schon ziemlich cool fließend in Gespräche eingreifen kann – und mit Tschechen zu labern kommt smooth ;-> , besonders mit den weiblichen Exemplaren.
Aber im Allgemeinen ist Prag, was den Volksstamm der Tschechen angeht ziemlich sauber ethnisch gesäubert. Hier regieren der Ami, Deutsche und sonstige turbokapitalistischen Gruppierungen.
Der Rest an Tschechen, der geblieben ist, hat sich schon selbige Eigenschaften zu Eigen gemacht. Überall versuchen die einen abzuzocken. Und wenn man nicht Tschechisch kann, kann man sich nicht aufregen und mal auf den Holztisch hauen, ... und so bezahlt man teilweise wirklich das Doppelte. Aber nach einigem Lehrgeld, kennen wir nun die Tricks und lernen auch die schönen Seiten dieser hammergeilen Stadt kennen.
Wird zwar `ne Weile dauern, bis man hier die ersten Straßen und Plätze nach uns benennt, aber wir sind hier auf dem besten Weg uns einen Namen zu machen. Zumindest haben wir es gemeinsam geschafft, das Klischee des rauchenden Deutschen aufrecht zu erhalten.
Ich selber versuche jeden herumlaufenden Geist mit meinem Sorbentum zu nerven. Schließlich bin ich ja einer der letzten .. und das müssen ja auch alle wissen. So hab ich gleich mal eine 4 m x 2 m große Fahne aus dem Fenster gehangen. Von außen sah unser Haus dann wie eine Botschaft. Diese Fahne hing ca. 2 Tage. Bis an einem idyllischen Morgen die Klingel hallte. Zumindest stand da eine verängstigte 110 jährige Frau vor der Tür (Nachbarin), die mich darauf ansprach. Wie zum Führer sprechend, sagte sie mir, dass sie Angst vorm Terrorismus hätte und einen Anschlag auf unser gemeinsames Anwesen befürchte. [„Waaaaaaaaah !!!“. (dachte ich mir jetzt, aber nur innerlich!)]
Ich versuchte dieser netten Dame zu erklären, dass wir Sorben in der Lausitz nicht mal einen sorbischsprachigen Autoatlas haben, oder wir nicht mal so viel sind um eine Menschenkette vom Vogtshof bis zur Entschleunigung zu bilden – Minderheit eben, knallharte Realität der Unterdrückung der Wenigen.
Naja ... jegliche Versuche etwas zu erklären, was die Sorben sind waren zwecklos. Ergebnis war, weil ich eben ein gutmütiger Mensch bin, dass ich diese Fahne vom Balkon zur Gardine im Zimmer umfunktionierte - sieht auch nicht schlecht aus!
Naja, sonst .. hm?
Die Uni ist ok. Man kümmert sich wirklich gut um uns. Es gäbe noch viel mehr zu berichten, aber ihr wisst: „Die Zeit !!!“ .. ja sie drängt. Bis wir uns alle wieder im Kollektiv haben, wünsche ich schon hier mal ´ne geile Station im Leben und viele Erfahrungen, aus denen ihr ein Leben lang schöpfen könnt. (Gott) sei mit euch, oder für die Atheisten unter uns „Die Macht“.
Peace
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Asterix und Obelix erobern Rom
Ja, ich bin auch schon wieder zu spät. So wie ich es morgen früh, wie immer und grundsätzlich "grundsätzlich" zu spät zu meinem Tschechisch-Unterricht schaffen werde.
Aber die letzten Tage waren auch strapazierend, jetzt mal wirklich! Ja, der Sorbe bekommt Besuch von Sorben. Mein kleiner Bruder kam mit seiner ungezähmten KUMPEL-Truppe an. Ich mag die Kerle. Das ist wahrscheinlich so, wenn man sich auf dem Land mit Jugend rumschlagen muss und die Jugendarbeit als eine seiner Berufungen sieht. Man mag sie nach einer Weile einfach.
So trafen wir uns gestern mit meinem tschechischen Freund und Sorabistikstudenten Radek alle an einer Kneipe. Da dieser auch grundsätzlich zu spät kommt, sind wir mal kurzerhand pünktlich losgegangen, um uns noch ein Weilchen unterhalten zu können. Genau genommen 30 min. Das tat uns gut, und nicht weh.
Bis Radek kam staunte ich so über die Massenabfertigungsmechanismen einer solchen Stadt, denn wir standen direkt vor einer Haltestelle der S-bahn. Ich meinte so zu mir, „wenn deine Age of Empires Kasernen auch so schnell neue Elitekämpfer produzieren könnten, wie der 2 minütige Intervall von Straßenbahnen, jeweils voller Menschen, dann hättest du gegen 5 Gegner auf Hardest-Spielstufe keine Probleme“.
Traumriss. Heute weiß ich auch endlich, was der Radek immer so kaut. KAUTABAK!! Das war mein erstes Neudazugelerntes an diesem Abend. Hab ich noch nie probiert. Gleich mal ca. 100gramm oder so in mein recht voluminösen Mundraum gesteckt. „Danke!“, konnte ich ihm noch vorm ersten Kauen sagen. Zumindest hat sich irgendwie die romantische Vorstellung vom gemütlichen Kautabakkauen ganz plötzlich aufgelöst. Also ziemlich genau dann, als ich mein Mittagessen und Kays Gurkensalat im Mondschein auf der Straße sah. Dabei verkrampfte auch irgendwie meine Nackenmuskulatur eigenartig. Auch jetzt sitzt ich noch leicht gekrümmt da.
Naja zumindest sind wir dann weitergegangen. Ich, in ´nem gewissen persönlichen Retrofeeling, fast so wie damals, als ich mit 13 meine erste Zigarette rauchte, nur 15 mal intensiver. Kautabaknachwirkungen.
Radek erzählte inzwischen aller 200 Meter: „Noch etwa 200m“. Das wiederholte sich so ca. 15 mal. Angekommen, haben wir dann erst mal schön was gegessen und ´n bis´l was getrunken, danach sogar gesungen (Manche Gäste der Kneipe sangen in ihrem Suff sogar manche Lieder mit ;-).
Mit dieser Horde zogen wir dann weiter. Die Kleinen, so nenn´ ich sie ja immer, haben sich aber innerhalb der 24 Stunden Stadtleben noch nicht des Dorflebens entwöhnt. So lief man in der 1,2Mio Metropole gewohnter Weise, den Autos Konkurrenz machend, mitten auf der Straße. Meistens nur am Scheiße bauen. Wir hatten Glück, wir haben dabei keinen Mann verloren. Auf dem nach Hause Weg dieser ganzen Nachtaktion musste ich schmunzeln und an der Trickfilm „Asterix und Obelix erobern Rom“ denken.
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Erasmusparty
Ja, seid wieder mal gegrüßt. Ich kann schon wieder mal nicht schlafen. Wie so oft in diesen Prager Mondnächten. Wie eigentlich immer. Deswegen eher Zeitvertreib heute hier.
Die Woche war ganz gut.
So ziemlich jeder weiß nun bescheid. „Er ist Sorbe!“. Der letzte Mohikaner auf einer Reise, die keine Tabus kennt. So hatte ich in der Vorlesungsreihe die Möglichkeit einen Vortrag zu halten. Ja, das Thema. Hm. Jajaja ... ich hab nicht lange nachgedacht - nutzen wir das gleich mal für eine weitere Möglichkeit für Propaganda.
Am Mittwoch war es dann so weit. Rhetorikkenntnisse, Powerpoint-Präsentation und Banane eingepackt und auf zur Fakultät im Stadtteil Jinonice. Nach allen Künsten des Beeinflussens der Psychologie von unwissenden Amerikanern, Engländern, Belorussen, Finnen, Slowaken, Deutschen und Polen hielt ich ihn dann: Den Vortrag über die „Sorbs in Lusatia“.
...
... ja, nach 20 min. standen jedem Einzelnen Tränen in den Augen ...
Sie waren zum Sorbentum konvertiert...
"Am liebsten hätte ich meine Kindheit in der Lausitz verbracht", dachten die sich sicherlich. Ich setzte mich einfach nur hin und war froh, dass es vorbei war (-:
Na ja, zumindest war ich dann frohen Mutes und Donnerstagabend bin ich dann mit Kay zum Lord Bischop-Konzert ins Futurum gegangen. Schade dass wenig gekommen waren. Die Vorband ziemlich cool - mit ´nem Sänger, der mit seinem verletzten Knöchel sitzend mehr Stimmung machte, als manch Anderer mit Wireless-Gitarre (-:
Lord Bischop ging dann richtig fett ab. Fesche Einlagen und nach jedem Song Publikums-Abfülleinlage mit Jack Daniels. Ich war auch mal dabei.
Danach wollte ich eigentlich nach Hause. Aber weil wir inzwischen zu viert waren ging ich dann doch noch mit.
Ja, aber wo hin?
„Eraaasmusparty?“ ... noch mal kurz nachgedacht: “waaaaaaaaaaaaahhh !!!“
Na gut, das Bier ist da günstig. Ok! Die Lokation betreten, dachte ich erst mal: “Cool, ich wusste noch gar nicht, dass schon Faschingszeit ist“ ... Naja. Ich bekam dann gesteckt, dass es irgend´ne Themenparty war(da rannten Batmans, Teddybären und andere Helden rum - soooo´n shice!!) ... und international sind wir heute auch.
ABER !! - Bier 25 Kronen. Cool, .... !!
. !!! LUFT HOLEN !!!
Ich kann mich dann nur noch daran erinnern, dass ich mit Kay zu späterer Stunde übelst über ´ne Kirsche ablachten (diese von hinten angetanzt von irgendeinem Jesusdouble, stehend fast ´nen Orgasmus bekommen. Zumindest sah das so aus. Sie schmiss ihren relativ wuchtigen schweren Kopf, der im Übrigen zu ihrem restlichem Körper auch nicht gerade unproportional aussah, leidenschaftlich nach hinten.)
„Waw oder wau“, dachte ich – „ solche sexuellen Erlebnisse ... und dass zu einer Erasmusparty“ ... hier ist was los ... ts ts ...
Vielleicht war´s ja auch ihr erstes Mal, dass sie von einem Mann berührt worden war - so was ist ja immer möglich. Zumindest war ich höllenfroh, dass Kay das auch gesehen hat. Sonst hätte ich dieses geile „Bild für die Götter“ für immer mit mir alleine rumtragen müssen.
Naja, das Zweite, an was ich mich erinnern kann, war, dass ich nach ´ner gewissen Menge X, X=Piwo (Bier), ziemlich unbeabsichtigt an die Bar gefesselt war. Nicht um geil auf unmittelbaren Nachschub gewesen zu sein -Nein!! ... ich brauchte diese Bar um mich festzuhalten. Sie war rettender Hafen nach allen riskanten und Balance herausfordernden Reisen in Richtung Klo. Manchmal wurde ich auch von ihr weggerissen - von irgendwelchen Amerikanerinnen. Das Gute war, dass sie mich zu 3 antanzten. Sehr eng (muuooooh!) So konnte ich wenigstens nicht umfallen.
Ich wundere mich sowieso, dass ich heut früh, nach dem ich um 13:00 Uhr auf den Wecker schaute ... und 5 Mintuten später realisierte, dass ich mein Tschechischunterricht verpasst hab, nicht in einem fremden Bett aufgewacht bin ...
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Das Messer
Ich bin ja eigentlich immer ein Freund des angenehmen Stresses gewesen. Aber was mir jetzt geschieht, widerspricht dann doch der Vorstellung etwas Positives daraus zu entnehmen. Das bedeutet: Belege in den letzten Tagen .. Stunden vor Abgabe zu schreiben, das ist normal, zumindest bei mir. Aber!! Freitag, und heute ist Mittwoch, abgeben, englisch und zusätzlich noch über ein Thema, welches ich noch nicht weiß - das wird enge, mit rauher stimme:"...verdammt enge".
Immer noch denke ich darüber nach, ob sich meine treue katholische Religionszugehörigkeit doch mal lohnen wird. Vielleicht erhört er mich noch: "GOOOOTT!!!"
Naja ... gestern zumindest wurde wieder eine neue Episode: Helden des Haushalts geschrieben. Wir haben da nämlich eine heimtückische Ecke in unserer Küche, an die bisher kein Rannkommen war. Unser sämtliches Geschirr sammelte sich hinter der Spüle sukzessive an.
Als wir uns alle nur noch einen Löffel und selber gebaute Messer aus Tunfischdosenblech-deckeln teilten, ergriff ein mutiger Sorbe C.S. die Initiative: jetzt oder nie, ... Rettet das Geschirr. Treue Helfer, die man so kurz vor Abreise doch nicht im Stich lassen kann.
Aufopfernd suchte ich nach Möglichkeiten. "wenn nicht heute, dann nie, ... sonst sind sie für immer verloren", dachte ich heroisch in mir. In mir vereinte sich Rambo, Mahatma Ghandi und the Patriot und ich wusste was ich zu tun hatte: ... "Demolieren wir den Spülenschrank!"
Mit brachialer Gewalt trat ich die Schrankwände heraus, jedoch andererseits auch wieder sanft und gekonnt, denn die Besitzerin sollte davon erst nach der Abreise Wind bekommen. Gesagt getan.
... eine Stunde später waren wir und alle vermissten Freunde wieder beisammen, ... ich verglich das ja die ganze Zeit mit einer Bergungsaktion in einem Bergbau und kommentierte auch so für die auf der Spüle knieende und Taschenlampe haltende Bergungsassistentin Claudi, ... so aber auch die Motivation und erbarmungslose Geduld, ich gab nicht auf .. zumindest sahen sie, unsere Küchenhelfer, seid Langem wieder Tageslicht ...
.. bis auf ... ja, bis auf ein verlorengegangenes Messer. Ihr müsst wissen, es ist nicht nur ein Messer. Nein, dieses Messer ist Teil meiner persönlichen sorbischen Geschichte: Clemens Schkoda. Dieses Messer ist quasi Artefakt meiner Selbst und errinnerte mich seid meinem rechtsunmündigen 14. lebensjahr an einen begagangenen Einbruch. Dieses Messer war, neben ein paar Kerzen und viel Spass, triumphale Beute damals.
... ja, dieses Messer ist quasi feste Errinnerung meines kriminellen Vorlebens - ein Zeuge einer Wandlung vom gnadenlosen Verbrecher bis zum halbengagierten Kumastudenten und friedfertigen Menschen.
Egal. Ich konnte mein Freund - "das Messer meiner Vergangenheit" - nicht im Stich lassen. Wie viele Tomaten, Semmeln oder andere Sachen es für mich schon treu und ohne sich aufzulehnen, geschnitten hat, ... ja, treu hat es mir immer gedient, selbstloser Schkodauntertane - das Messer. So verbrachte ich min. nochmal 2 Stunden damit es aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Alles, ja alles hatte ich probiert. Mit einer Verlängerung fühlte ich immer wieder: "Es ist noch da, ... noch ist es nicht verloren in den Weiten des unzugänglichen Zwischenraums! ... du kannst es noch retten!"
... bis ich alle geistigen Kräfte zusammen gekratzt hab, verging noch eine Weile ... und ich drückte und schob es durch meine Versuche immer weiter in eine aussichtslose Lage für Rettung. Doch dann, ... und es dauerte keine Millisekunde ... sagte mir eine Stimme im Echoton, ...
und das war sicherlich Gott, ... kein anderer kommt auf solch geniale Ideen ... Z W E I S E I T I G E S K L E B E B A A A A N D ... B A N D ... A A N D .. A A N D ... !!!
... wie gesagt, im Echoton .. "geil, danke Gott ... " , und an dieser Stelle auch Danke dem Erfinder dieses wunderbaren Hilfsmittels aller bedrohlicher und auswegloser Lagen des Lebens ... und Haushalts ... klar !!! logisch !!! ... zweiseitiges Klebeband, warum bin ich nicht eher darauf gekommen - Zweiseitiges Klebeband, Freund des kleinen Haushaltshandwerkers.
Ich gab jetzt alles.
... Als mein Messer dann auf der Klebefläche meiner provisorisch gebauten Messerangel aus Kochlöffel und zweiseitigem Klebeband hing und zum Vorschein kam,
(... so stell ich mir das zumindest auf dem Sterbebett vor,)
spielte sich mein ganzes Leben in 3 Sekunden noch mal vor mir ab, verschwommene Sequenzen meiner eigenen Historie ... ich hatte es wieder ... und küsste es erstmal ne Weile.
... alles fiel von mir ab, ... ich hatte mein Messer wieder ... und einen Freund mehr: ZWEISEITIGES KLEBEBAND ... ein mächtiger Verbündeter.
... Stille, Befriedigung ... innere Ruhe keehrte in mir ein ... der Himmel befreite sich der Wolken.
... ... ... es sollte alles wieder gut werden ... Alles?
... naja, ... jetzt nur noch eine Belegarbeit about European integration ... integration over ZWEISEITIGES KLEBEBAND (-:
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Norwegerinnen
Also ich hab ja noch echt ´ne coole story zum Schluss, ... wir, Kay und Ich haben (Karin und Claudi haben ja schon längst das versunkene Schiff verlassen), ja noch mal paar coole letzte Tage gehabt.
So gingen wir am allerletzten Abend noch mal in die verpöhnte Touridisko um die Ecke. Eigentlich schworen wir uns, da nie hinzugegen, .. weil es und zu wider war.
Aber naja ... was tut man nicht alles für so ein spätes Bierchen.
Zumindest betraten wir die Bude, ... das Erste was passierte, mich grabschte ´ne blonde langbeinige Hübsche am Arsch an ... (eigentlich lass ich mir sowas gar nicht gefallen, aber wo ich beim Umdrehen dann am liebsten zurückgefingert hätte ... entfesselte mich Kay mit einem "Komm jetzt" aus dieser hormongefüllten Situation, schier grenzenloser Optionen)
... wir setzten uns dann erstmal in eine von uns entdeckte Computerecke ... ich weiß auch nicht, ob es an uns lag, zumindest schickten wir einen Rechner nach dem anderen ins Scandisk ... (mit blauen Bildschirm und so) ... die armen Rechner (und armer ADMIN!!)
... als wir dann unsere Internet-Gier gestillt hatten und nun alle Computer in die Weiten des Scandisk geschickt hatten, waren wir durstig und holten uns Bier und stellten uns wie die Macker in eine Ecke wo man alle korpulierenden Touristen beobachten konnte.
Ca. 40 m von uns weg tanzte etwas Wunderbares leichtfüßig. Der Entfernung trotz, schauten wir beide uns im selben Augenblick an: "Eh, Aaaaaaaalter, siehst du die auch?" ... "jaaaaaaaaaaaaaa, (+40ml Speichelverlust)" .... "AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAalter .... (+nochmal 60 ml Speichelverlust)"
(... Also jetzt mal ehrlich ... ich hab ja schon Vieles gesehen. Aber nach dem ich dieses weibliche Geschöpf an mir dann später vorbeigehen sah, schaltete bei mir sogar die Notsicherung ein. ... Wie versteift blieben wir stehen und konnten es nicht fassen, dass es so etwas Perfektes an Äußerlichkeit geben kann - sowas gab es doch eigentlich nur, als Gott noch lebte.)
... Eigentlich war es auch soone Kirsche, die man so an sich gar nicht so richtig für voll nimmt, weil man die so und so nicht kriegt. Zumindest mussten wir auf diesen Schock noch ´n Bier trinken und setzten uns in soone Sitzecke. Ich zumindest hab nicht mitbekommen, dass die Besagte am Nebentisch sitzt, ... aber als dann 2 von ihren Freundinen (und die waren schon echt nicht Übel) zu uns kamen, checkten wir dann auch, dass sie da saaaaß. "JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAWOLL".
Erstmal mussten wir aber mit den Freundinen quatschen - so nach dem Prinzip, erstmal musst du mit Petrus labern, wenn du Gott sehen willst.
"NOCHMALL JAWOOOOOOOOOOOOLL" ... als es dann hieß: "Nach dem nächsten Tanz kommen wir dann alle (5-7 Hübsche Russinen(aber das weiß ich nicht mehr so genau, weil ich nur auf die eine konzentriet war)) zu euch ... " ... und dieses Etwas an Gottheit hat miiiiiiiiiiich angeblinzelt (und Kay, bitte akzeptier das jetzt mal) ...
--- die Szene scheint bis jetzt perfekt -> es sollte unsere Nacht werden.
Übrigens, es waren !!!Russinen!!! ... LECHTZ ... und noch einen slavischen Purzelbaum dazu ...
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... wir freuten uns schon wie kapitalistische Kinder aufs MC Donalds, ... Die Knarre lag schon aufm Tisch, ... wie bei Russischroulette.
Wir beobachteten diese slavischen Geschöpfe sich ästethisch räkelnd und immer auf uns zwinkernd ...
und dann kam alles anders wie perfekt.
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...und auf einmal verschwanden sie aus dem Bild. Am Anfang dachte ich: "...das ist ´ne Bildstörung, verursacht wahrscheinlich durch die Überreizung". Sie waren aus dem Bild verschwunden, wie als wenn das Licht ausfällt. Bis ich mein Fokus auf wieder 1m Naherkennung stellte.
"WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!" ... was saß da auf einmal vor mir ??? Ich dachte es war wirklich ´ne kaputte Lampe, welche mich nicht mehr diese wunderbaren Geschöpfe sehen ließ.
.. nein, ... es waren Norwegerinnen. WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA! Im Vergleich zu den Russinen waren die sowas wie die Löcher im Reifen, oder der Staub auf der Goldstatue ... oder besser noch, der Knochen im Broiler.
Für uns waren sie einfach nur 2 überdimensionierte Menschen, die uns lebensnotwendiges Licht und Sicht weg nahmen ...... und uns anvisierten ...
Und die beiden waren auch noch so klever, dass sich die eine am einen Ende des U´s und die andere am anderen Ende neben uns hingesetzt hatten, so dass wir nicht mal die Chance hatten zu flüchten - das war von denen eiskalt einstudiert - bei denen läuft das sicherlich schon unter MANÖVER.
Ich innerlich völlig irritiert, fingen sie grinsend an "hehehehe ... how are you ?" ... ich zu kay: "lkasdfodasölfkdsaölf sdunsere faklhfjadsfweiber ... )-:"
... und da fing dieses Gelatschere von denen schon an ... und hörte dann ´ne ganze Weile nicht mehr auf. Wie eine Aufziehpuppe, wo man warten muss, dass es Vorbei ist.
... nach dem Lied war es dann so weit. Die Russinen spazierten an uns vorbei, weil sie uns mit diesen Fettflocken gesehen haben ... (nicht dass die noch dachten, dass wir auf die stehen!"!! - hoffe ich)
Diese 2 Mastschweine aus Norwegen, .... dazu noch blond und restlos überschminkt ... sollten uns wirklich diesen Traum verbauen ...
.. zumindest sind die Russinen dann um die Ecke .. Richtung Ausgang. .. wir mussten schnell machen.
Aber nein, .. wir waren festgenagelt. Hoffnungslos in Norwegischen Fettfiorden gefangen, in Seenot geraten. Zwei Landratten unter erbarmungslosen weiblichen norwegischen Matrosen ... Kay hatte noch ein volles Bier, .. ich noch ein halbes ...
In der Situation waren wir beide viel zu anständig ... wir haben sie dann einfach quasseln lassen und nahmen das so hin, wie ungefähr der kleine Bub, der sich das Geschmiere von Vaters angerotztem Taschentuch um den Mund gefallen lässt ...
Die Russinen waren schon um die Ecke, ... Mit einem Blinzeln verabschiedete sich meine Göttin ..
..
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... als ich mir das Norwegerinnen-Gelaber nicht mehr anmuten konnte, trank ich dann Kays Bier mit aus, dass wir schneller wegkommen (ich denke mal, dass haben diese Kugeln gar nicht mal mitbekommen), und sagte im freundlichen, für die Norwegerinnen nicht verständlichem Deutsch: "Eh Alter .. ich muss hier weg"
.. ich wollte nur noch weg ..
... ich weiß, .. hier gibt es keine Pointe .. auch kein Happyend ...
so viel: ... ich war einfach nur am Boden zerstört ... mein friedliches Weltbild zerschellte an Norwegens robusten Klippen ... und seid dem hasse ich wieder einige Menschen, Norweger ...... diese penetranten Schweine .. (im wahrsten Sinne des Wortes) .. überschminkte skandinavische Mastschweine ...
PS.: Am nächsten Morgen haben wir dann Kay sein Bus beladen .. und sind heulend aus Prag heimgefahren ... heulend ... aus 2 Gründen heraus, ... wir schluchtzten ... das war sicherlich ein erbärmlicher Anblick ...
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Z časa w Praze a praktikuma na Morawje
Dpomnjenki a dopóznaća 1
Hižo dołho sym po puću. Něhdźe na Morawje. Praktikum we wukraju.
Štomy měrić a nowych ludźi zeznawać. Nowe nazhonjenja móžeš tu nazběrać, kaž
hriby po dešću. Mi so lubi. Mać mojeho přećela, pola kotrehož bydlu, derje wari.
Tajku typisku čěsko-morawsku jědź móhło tola wšudźe sydać.
Do toho njewědźach, zo móže čłowjek tak wjele jěsć, hačrunjež sam hižo přeco wjele jěm.
Ale tu kombinacije a slědy při jědźi hišće trjechja.
Najprjedy polevka, potom pivo a na to Slivovica.
Dale dźe z rohlikowymi knedlikami a dobrym swinjacym mjasom. Jedna łžicowa fóra po druhej so w mojim wobliču zhubi. Njeličomne razy.
“Ještě jednu kavu?”, so mje maminko wopraša.
“Haj!”, wotmołwju.
“… a jednu buchtu?”
Hižo hdyž do kuchnje přińdźech, widźach lute krasne tykancy a pječiwa. Do wobjeda sym tróšku hłódniši na nje hladał. Ale kaž instinktiwnje, tež tu znajmjeńša wot kóždeho jedyn kruch pospytam. Hm, zaklate, to słodźi! Cholowowy knefl mi hižo božemje praji a so spody blida minje.
Jednu Slivovicu na kóždy pad hišće, hewak by wobjed njekompletny był.
Tak luba kaž maminka je, přihotuje nam tež hišće prawy kompot. Banany z šokoladźanej jušku.
…
Bjesada po tym je napinaca, tak zo skoro ze stólca padnu. Stanyć je njemóžne. Potom bych sej najskerje něšto w črjewach torhnył.
…
« Tak, dźemy », zaklinči hišće wo chětro čerstwiši hłós mojeho přećela. “Kak wón to čini?”, so mjelčicy prašam. Kaž stary muž so zrunam, nó haj, znajmjeńša tak daloko kaž je někak móžno. Čuju so kaž wjelk pola sydom kózlatkow, kotremuž su runje te kamjenje do brjucha operowali. Jenož derje, zo tu njeje nihdźe studnja.
…
Dompuć je kaž són, bych móhł na blaku spać.
Nimam hižo mocow.
Nažrana surealnosć.
Derje je tohodla słodźało.
Moja wina!
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Dopomnjenki a dopóznaća 2
W T4-busu mojeho přećela sedźu. Zaćišće praktikuma hišće we hłowje šerja, kaž mužojo za bulom na kopańcowym hrajnišću. Tydźeń w Praze sym tež hižo był. Nowe bydlenje zarumować.
Mój kuzenk ma kwas. Na to so hižo dołho wjeselu. Tohodla dyrbju domoj. Serbske kwasy su něšto krasne. Skoro hišće lěpje hač pola maminki na Morawje. Tam móžeš cyły dźeń jěsć.
Ale najprjedy chcu prosće domoj. Budźe to překwapjenka, dokelž sej mać mysli, zo hakle pjatk přijědu. Při hranicy mam spodźiwne začuće. Zaso w Němskej. W kraju mojeje domizny.
W Zhorjelcu na dwórnišću hladam, hdy přichodny ćah do Budyšina jědźe. Njehladajo na to, zo hišće wo wšěm tamnym rozmysluju, tola prawu linku namakam. Za 45 minutow jědźe. Jězdźenku kupju. Sym hižo jara hłódny. Mam dosć časa sej hišće něšto k jědźi kupić. Zaklate, jenož króny w zaku.
Telefonat na přećela, kotryž mje w Budyšinje wotewza, je tu kaž dalokowid na Wotrow.
W ćahu sedźo činju, kaž bych spał, dokelž mi žona, přeco na mnje hladajo napřečo sedźi. Mi docyła njeje za sparom. Přejara zaćišće poslednich tydźenjow tłóča a přewulke je wjeselo na Wotrow, swójbu a přećelow.
Hodźinu pozdźišo. W Budyšinje zakwiča borzdźidła ćaha. Sym tu. “To je, to je, to je mój Budyšin”, mi přez hłowu ćěri. Ale hižo hdyž přećela wuhladam, so tuta melodija zaso zhubi. Wšako njeje to sprěnja mój Budyšin a zdruha bydlu cyle druhdźe.
W awće sym njekoncentrowany. Pospyty, na prašenje mojeho přećela wotmołwić, zwrěšća w mjelčenju.
Dešćuje so a słónco hižo za dźensa božemje praji. Mróčele poslednje swětło potłóča.
Jědlica je prěnja městnosć, hdźež so moje apatiske hladanje z awtoweho wokna do spodźiwanja přetwori. Wšitko je tak kaž přeco. Nowe Městačko je spěšnje za nami. Hrodźišćowu horu horje, we mni wšudźe łoskota. Zo to budźe, sym wědźał.
Bě mi, kaž bych padnył z lětadła. Krasny je to napohlad. Moja kolebka.
Wuhladanje našeje žołteje taflički „Ostro/Wotrow“ skutkuje pak hižo kaž padak (Fallschirm) - so wočini.
Kaž by kóžda sekunda mjeńšina była. Wšitko sej dokładnje wobhladam. Cyrkej hišće steji. Přeco dobre znamjo! Kóždy štom na swojim blaku, Hrabec wowcy na pastwje, znajmjeńša dwě kóčce na puću mjez Brücknerec a Paškec statokom. Pola Delanec granitoweje murje nimo. Po poslednjej křiwicy wuhladam Wróblec dwór, hdźež Tomaš runje jednu kuri. Kaž by čas stejo wostał abo w časowej mašinje sedźał.
Najradšo bych poslednje metry pěški šoł, wšojednje hač při wichoru abo hrymzatej zymje. To by mi najskerje wšojedne było.
Na našim dworje pozastanjemy. “Dźakuju a zapłać Bóh, ja chcu najprjedy nutř, my so potom widźimy”, so z swojim přećelom rozžohnuju. Moju kraksu, moje wačoki a wšo tamne do pódlanskeho domu wrjesnu.
Chětro hłódny du krok po kroku k našemu domej. Pola wowki so swěca swěći. Durje wočinju.
Wšitke přemyslowanja, kaž njebych ženje preč był, preč.
„Hallo Oma!, Sag mal ..., entschuldige, aber kannst du mir erst mal was zu Essen machen?”, a ja běch zaso doma.
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Dopomnjenki a dopóznaća 3
Zaso w čahu do Łužicy. Hižo so njesmjertnje wjeselu na kermušu, a tež tutón króć ničo njewědźa zo přińdu. Cyła swójba budźe pola wowki. To ći budźe překwapjenka. Praha je rjana, ale nićo na zemi je mi rjenše hač zelena Łužica. Někak dyrbju wot nowšeho časa přeco na kraj hobbitow, kotryž so w filmu “Knjez pjeršćenjow” tak milučki a dušny pokaza, myslić, hdyž Łužicu před wočomaj mam.
Je hižo pjatk wječor a dóstanu so skónčnje po někotrych turbulencach do Kamjenca. Wšitko wobličene. “Bus jědźe w 45 min. do Pančic-Kukowa, wot tam poběžu”, sej tak při mni myslim. “Haj, to mam hišće čas na jedyn Döner pola Turku.”
Hdyž so nažrany zaso na busowe zastanišćo wróćich, bě bus preč. To bě posledni, k mjerzanju, zaklate!
Zawołam přećela. Připadnje zhonim, zo su runje w Kamjencu nakupuja za narodniny, kotrež dźensa we Wotrowskej starej šuli budu. Klase! Hišće přičina wjac, zo sym so na kónc tydźenja wróćił.
Wutrobnje mje postrowja, hdyž mje wuhladaja. To bě prawy serbski “Empfangskomitee”. Spěšnje smy přez hlinowski lěs, w Pančicach na lěwo – směr Wotrow. Hnydom smy tu.
Při klubje zastanjemy. Chcedźa hišće přihotować, ale ja chcu tak spěšnje kaž móžno domoj. Je hižo ćma. Laterny w kurjawi, kotruž je sej Wotrow dźensa zwoblěkał šerjace skutkuja.
Susod mje strowi: ”A, sy so tež zaso raz do domizny namakał!”. “Haj, wězo, je kermuša!”
Je njedźelu popołdnju. Dwór połny z awtami a sedźimy kaž kóžde lěto wšitcy při jednym blidźe. Z Chrósćic, z Smjerdźacy, z Konjec a z Serbskich Pazlic. Wšitcy su přijěli. Nóžki blida dźensa zaso wjele nosyć dyrbja, je kopate połne. A wjedro tež njedźelske. Tykancy a hišće raz tykancy. Kófej a limonada. My so tak prawje natykamy. Nasyćeni so na dwór podamy – to docyła tak lochko njeje. Tam ći kurjaki do wuchodźowanja hišće sej jednu cigaretku do mjezwoča sunu.
Pozdźišo při špacěru widźim wjele znatych a njeznatych ludźi - wšitcy přijěli do Wotrowa dla kermuše. Ducy po kraju rjenje pobachtamy, mamy časa dosć – ničo nas tu dźensa njehoni. Hrabnu sej jabłuko kotrež na pučiku w Nowym městačku na štomje wisa. Wuchodźujemy so z mojim přećelom, student z Erfurta, kotryž je mje pjatk na wječor z mojeje situacije wuswobodźił a z jednej přećelku, kotraž je tež wosebiće dla kermuše z Lipska přijěła.
Na wječor sej při blidźe zaso raz woči wuwalić móžeš. To wšitko naličić nětko lóšta nimam.
Wulce wopisować, čehodla kermuša přeco něšto wosebite je, budźe a wostanje je ćežko.
Njeje to tež tak, zo so při kermuši we Wotrowje wulke stany natwarja abo wulke reje přewjedu.
Ně, smy zaso jednu přičinu měli sej do Łužicy dojěć.
Haj, je prosće kermuša a wšitcy su so nawróćili.
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Wšelakore spisy / Verschiedene Texte
Apell
Mi je wšo jedne, što ći tamni praja ... „kedźbuj što pisaš – to so móže wopak zrozymić“, mi dosaha – to je cuza činka ... na to hladać, štož ći tamni praja - tak maja łžě a demagogija dobru pódu, dokelž sej nichtó wjac njezwěri woprawdźe prajić a pisać, što mysli! Wšo štož praju je ekstremnje - haj, za tymnych, kotrež sej njesu ani tróžku mysle přez někotre wěcy činili.
... chcu skónčnje swobodny moje měnenje prajić, swobobny – jako Słowjan, jako Serb, jako dwurěčny Němc, ... samo jako tajki kotryž přeco hišće lěpje němcuje, kaž wjele z tych, kotřiž Serbam tajke něšto wumjetuja - a tež na to sym hordy!
... přeco husćišo widźiš našich Serbskich bratrow so popadnyć dać. Što jich k tym honi, njewěm - vorauseilender Gehorsam?
Mi boli, hdyž słyšu, zo sej Serbska přećelka kaza, zo so němsce rěči.
Mi boli, hdyž widźu, zo rozsud hnydom němski je, hdyž partner Serbsku rěč njemóže. Njewobknježu ja tež, hdyž awto jěć wuknju žane motorske wjac jěć?
Mi boli, hdyž Serbske starši jich dźěći wjac do serbskeje rjadownje njedaja – štó wě čehodla? – sami sej njezwěrja přez to powědać – dokelž su hižo dawno cuze činki přiwzali a to jako ideal propaguja – to su ći prěni, kotrež su so popadnyć dali.
Mi so prašaki we hłowje rjaduja, hdyž widźu zo so we našim klóštrje we serbskich Pančicach serbska rěč zakaza. Najradšo bychu ći Němcy do Turkowskej na dowol jěli a sej tam te samsne kazali.
Mi so wuwołaki chcedźa wubjakać, hdyž widźu młodych Němcow Serbam hrozyć, jenož dla Serbsćiny! Što ha je jow lós, kak dyrbi jedyn čłowjek wot arogancy sem wotzběhnyć, zo by sej tajke něšto kazał - štó ha wón je zo by to docyła mohł?
Mi so da na našej wěry dwělować, hdyž na to myslu, zo Kolpingojo njesu runje najwjetši spěchowarjo Serbow.
Mi boli, hdyž moj kuzenk w pozatku Němcej rozkładźe, kak mało přistojnosće tón abo druhi Serb ma, kotryž dale Serbsce so rozmołwja w přitomnosći Němcow - tež tu so přeradnistwo jako najlěpše wopisowanje hodźi.
Mi boli, hdyž słyšu, zo so Serb w Budyšinje sklepa, jenož dokelž serbuje.
Ja so prašam, hdźe je wulki dźěl našich lětstotki dołhich nošerjow naroda - pismawučeni, wučerjo, fararjo a jich zhromadny konzens za "tón wěc".
Mi wutroba kała, hdyž widźu, zo so naše institucije róznobjeru, bjez to, zo nic ani kuska přemysluja, kak nam to škodźi – dokelž přez jich niski egoistiski interesowy horicont skočić njemóža – a poprawom wjac za “tej wěcy” njestoja – bychu woni to, njebychu so hadrowali.
Mi boli wuprajenje jedneje dobrje młodeje holcy, kotraž je ze mnu hač k dwanatemu žiwjenskemu lěće serbowała, ale dźensa twjerdźi zo wjac maćernu rěč njemóže - by rady, ale njemóže prosće - chce da wona woprawdźe?!
Mi boli, hdyž widźu, zo młodźenc dla mje Serbuje, ale zady chribjeta zaso Němsku rěč wužiwa. Njeje da muža dosć, zo swoje mjezłočo z sprawnosću pjelni a mi praji, što mysli – přeradnik z cuzymi činkami. Za tajkich sym basnje pisał – ale dla čeho je njerozumja? – zasćěpjena sleposć!
Mje nabluwa, hdyž dyrbju diskutować, što so słuša a što nic.
Mi boli wo to rozpowědać, što na našej maćeršćinje mamy, a što nic.
Mi boli, hdyž Serbow widźu, kotrež sami wjac njewědźa, što su před tydźenjom hišće měnili.
Mi boli napohlad jedneho čłowjeka, kotrež njemóže prawje prajić, štó wón je - bjez dospołneje identity.
Ja hidźu tute bojazliwe łžě, a slepe hanenje přečiwo tym, kotrež so hišće njesu wot čorneho pasma zadusyć dali a so hnydom wot někajkich materialnotowaršnych pseudosprawnosćach popadnyć dali.
Hdźe su ći hordźi Serba, kotrež jich muža steja a za wotmowłami pytaja. Ja jich wjac njewidźu – a hdyž, je to zrědka.
Hdźe su te Serbja, kotrež zaso hromadźe dźerža přečiwo tym, kotrež jich prosće preč měć chcedźa?
Je da Serbskosć hubjena?
Je da Serbskosć něhdźe někomu lózeskosće načiniła a ludźi na přikład do někajkich lagrow tykała?
Je da to jedyn hrěch, hdyž cyle jednorje něšto wjace na kmanosćach móžu?
Njeje to paradox a wobłudnjace, zo so dyrbju za něšto wjac na wědźe zamowłić?
Njeje to skónčnje na času, zo MY Serbja tutón kompleks, kotrež we nas nutřka njesemy zadajimy a so po lětstotkach wuswobodźimy?
Ja njecham wjac preč bežeć, so wusprawnjeć, so zakitować, protestować za něšto, za čož so docyła wusprawnjeć njetrjebaš?
Nječujeće wy te samsne. Ja znajmjeńša njecham jako psychologiski krypl wumrěć, kotrehož je swój chory, chaotiski a materialistiski wobswět ke kryplej činił.
Njewidźu nihdźe woprawdźitu přičinu za jedyn pro a kontra za Serbšćinu.
Wšako so tež njeprašamy hač je hamor w gratowym kaščiku rjemjeslnika dobry – na wězo je to dobre, hdyž móže z gratom wjac lěpje dźěłać.
Ja so nadźijam, zo započinamy sami, a nic z popadnjenymi blišimi a přećelami, za wotmowłami pytać.
Činimy to tak! - a potom njech přeco hišće móžnosć přirunowanja mamy a sprawnje sebi samomu smy, hdyž dyrbimy připoznać zo samo naši najbliši nas zdźěla nałželi su.
Budźmy zaso swobodni w myslenju. A njech sami sej to wotmowłimy, štož dawno hižo čujemy - započinajmy so wotputać !!!
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